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21.10.2011
Mann ist stark!
Männer haben keine Schmerzen. Männer sind hart und stark. Männer kann nichts umhauen. Mann wird nicht krank! Aber: Mann sollte auch gesundheitlich vorsorgen!

Männer „Übergehen“ oft Symptome und hören weniger auf ihre Körpersignale als die Frauen. Diese allgemeinen Feststellungen sind schon seit Jahrzehnten bekannt. Gerade bei der Herzinfarkt Problematik unterscheiden sich die Symptome nach Geschlechtern. Druckgefühl im Brustraum, Ausstrahlung in den Arm oder Rücken, Unwohlsein, flaues Gefühl in der Magengegend, Schwindelgefühl und Luftnot bei geringen Belastungen sind nur einige der Hauptsymptome für ein „Herzereignis“. Männer übergehen oft das eine oder andere „Warnsymptom“ und überspielen ihre Situation.

Erhöhtes Herzinfarktrisiko
Stress, Bewegungsmangel, falsche Ernährung und Rauchen sind nach wie vor große Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Das DAVID Institut hat in Zusammenarbeit mit „Cortex“ den sogenannten Stateratest entwickelt – ein Testverfahren zur Ermittlung eines möglichen Herzinfarktrisikos. Mit einem Belastungstest auf dem Fahrrad oder dem Laufband und Sauerstoffmaske kann – unblutig – das individuelle Herzrisiko ermittelt werden. Zusätzlich erfolgt eine Stoffwechselanalyse mittels der BIA-Messung (Body-Impedanz-Messung), um die Körperzusammensetzung bestimmen zu können, Mit diesem Test kann man nicht nur Ihr individuelles Herzrisiko ermitteln, sondern es ist auch die Basis für eine therapeutische Beratung. Es wird auch Ihr individueller Trainingspuls bestimmt. Im David Institut besteht dann die Möglichkeit, unter sportmedizinischer Aufsicht ein entsprechendes medizinisches Trainingsprogramm zu absolvierten.

Persönliche Stressanalyse
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der persönlichen Stressanalyse. Oft haben wir schon den Zusammenhang zwischen Stress und Herz im David Institut nachweisen können. Falls Sie unter Stress, Schlafstörungen, Schwindel, Verdauungsstörungen, Ängsten und verschiedene unklaren Symptomen wie trockene Haut, Kopfschmerz, Unterbauchschmerzen und wandernden Schmerzen leiden, ist eine Stressanalyse sinnvoll. Das vegetative Nervensystem kann viele Symptome im Körper hervorrufen.
Egal ob Männer oder Frauen zwischen dem 18. und 80. Lebensjahr – lass e Sie Ihr individuelle Herzrisiko testen! Gesundheit zahlt sich aus!

Weitere Informationen und Terminvereinbarungen: David Institut Krems, Kasernstrasse 16, 02732-70101

21.10.2011
Osteoporose ist auch für Männer ein Thema
Keine „Frauendomäne“ mehr: Die Zahl der sogenannten Knochenbruchkrankheit nimmt mit fortschreitender Lebenserwartung in den letzten Jahren ständig zu.

Früher hat man geglaubt, dass nur Frauen von „Osteoporose“ (Knochenschwund-Erkrankung) betroffen sind. Heute weiß man: Die Männer holen auf! Bei der Osteoporose kommt es zu einem vermehrten Abbau der Knochenmasse und die Knochen neigen schon bei kleinen Belastungen zum Brechen. Bei Männern tritt die Erkrankung erst später, etwa ab dem 60. Lebensjahr, zu Tage.
Besonders gefährdet sind: Schenkelhalsbruch im Bereich der Hüfte sowie Wirbelkörperfrakturen und Handgelenksbrüche. Besonders in der kommenden kälteren Jahreszeit häufen sich die Brüche durch Zunahme der Stürze!

Knochenschwund effektiv behandeln
In den letzten Jahren wurden neue Therapien entwickelt, um die gefährliche Knochenbrucherkrankung effektiv behandeln zu können. Im Wesentlichen besteht die Behandlung auf drei Säulen: Zu Beginn ist Bewegungstherapie angesagt, um Knochen und Muskeln aufzubauen und ein Fallschutztraining zu beginnen. Ein zweiter, wichtiger Faktor ist die Ernährung. Kalziumreiche Mischkost sollte jeder Patient mit Osteoporose auf dem Speiseplan haben – Sardellen, Fische, Gemüse wie Broccoli, Nüsse sowie die ganze Palette der Milch- und Käseprodukte gehören täglich auf den Tisch.
Eine Zufuhr von Calcium mit Vitamin D empfehle ich in unseren Breiten jedem Menschen über dem 60. Lebensjahr.

Vitamin D-Mangel, vor allem im Winter
Studien haben gezeigt, dass durch den Mangel an Sonnenlicht in der Winterzeit es bei fast allen älteren Menschen zu einem Mangel an Vitamin D kommt. Vitamin D ist für viele Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich. Und Kalzium – wichtig für Knochenaufbau – kann nur mit dem Vitamin D in den Knochen eingebaut werden: Beide gehörten zusammen wie Geschwister!
Zusätzlich sind viele ermutigende Medikamente auf den Markt gekommen, die nach weislich Knochen wieder aufbauen können. Die Therapie damit dauert aber lange: Erste Ergebnisse sieht man nach erst etwa einem Jahr.
Man braucht schon sehr viel Disziplin, um „knochengesund“ zu bleiben – es zahlt sich aber aus, man(n) bleibt damit wesentlich länger „mobil“! Zum Abschluss daher noch ein Aufruf an die Männer: Achten Sie auf Ihre Knochen!

 

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